
In Frastanz, der einwohnerstärksten Gemeinde im Walgau, wird ein Raiffeisen Haus entstehen, das in seiner ganzheitlichen Konzeption einzigartig ist. Angelehnt an das Großprojekt Saminapark, das im September 2019 eröffnet wurde, soll auch das zukünftige Raiffeisen Haus Frastanz ein Ort der Begegnung mit innovativem Konzept werden.
„Unsere Bankstelle Frastanz ist gut zwanzig Jahre alt. Die Einrichtung und die Räumlichkeiten sind nicht mehr zeitgemäß“, erklärt Vorstand Markus Prünster. „Auch die Abläufe im Servicebereich gilt es zu modernisieren.“ Konkret bedeutet dies, dass die Kubatur der Bankstelle in ihrer Größe erhalten bleibt, aber weit mehr Möglichkeiten bieten wird. Im Sinne einer modernen Bankstelle der Zukunft soll es außerdem noch mehr Raum für Neuentwicklungen geben.
Vernetzung in der Region
Im rechten, größeren Teil des Erdgeschosses entstehen so genannte Coworking Spaces. Dieses in vielen modernen Metropolen sehr erfolgreiche Arbeitskonzept sieht vor, Arbeitsraum, -plätze und Infrastruktur (Internet, Drucker, Scanner, Besprechungsräume) – zeitlich begrenzt und gegen faires Entgelt – zur Verfügung zu stellen. Teilmarktleiter Johannes Dobler betont: „Wir freuen uns schon sehr auf das neue, innovative und zukunftsorientierte Raiffeisen Haus Frastanz.
Zum einen werden wir wieder mit sehr schönen Büroräumlichkeiten und Arbeitsplätzen ausgestattet. Zum anderen schaffen wir durch den Marktplatz-Charakter in
Verbindung mit der Coworking-Idee neue Potenziale, um die Vernetzung mit der Gesellschaft in der Region zu stärken.“ Durch die Neugestaltung mit einem klaren Nutzungskonzept gewinne die flächenmäßig großzügigste Bankstelle wieder stark an Bedeutung, führt Dobler fort: „Die bestehenden Räumlichkeiten wer-
den so optimal genutzt und die Menschen vor Ort und in der nahen Umgebung werden animiert, Teil des Raiffeisen Marktplatzes zu sein.“ Umsetzungsbeginn ist für Frühling / Sommer 2023 geplant.
Raiffeisen Haus Blumenegg
Umsetzungsbeginn:
Frühling/Sommer 2023
Planung:
Dreika AG
Coworking Space:
Coworking wird als eine Entwicklung im Bereich „neuer Arbeitsformen“ gesehen. Freiberufler oder kleinere Start-ups arbeiten dabei in meist größeren, verhältnismäßig offenen Räumen und können auf diese Weise voneinander profitieren.
