Neues Gipfelkreuz für die Rote Wand

Rote Wand

Die Rote Wand ist „nur“ der zweithöchste, aber sicher der markanteste Gipfel im Lechquellengebirge. Nach über 50 Jahren hat das alpine Wahrzeichen nun ein neues Gipfelkreuz erhalten. Die Raiffeisenbank im Walgau hat diese private Initiative finanziell unterstützt.

Ihren Namen hat die Rote Wand (2.704 m) vom roten Liaskalk, der in ihrer bis zu 400 Meter hohen Südwand zu sehen ist. Ihr Gipfelkreuz bekam sie 1966 von einer Gruppe Bergbegeisterter aus Schnifis. Drei Anläufe waren damals nötig! Nachdem der Zahn der Zeit am Gipfelkreuz genagt hatte, formierte sich Anfang 2019 abermals eine Gruppe von sechs Bergkameraden, um es – mit dem Segen der Ersterrichter – zu ersetzen. Sie gründeten den Verein „Gipfelkreuz Rote Wand 2020“.

Regionale Zusammenarbeit

Dies war nur durch die gute Kooperation vieler regionaler Akteure möglich: Die Agrargemeinschaft Schnifis stellte eine Lärche zur Verfügung, der Noriker von Daniel Nigg zog sie aus dem Wald und in der Sägerei Mündle (Satteins) erfolgte der Zuschnitt der Balken. Über den Winter wurde das Holz getrocknet. Die Metallverbindungsteile produzierte Thomas Jenni von der Satteinser Firma Jenni EBM, die Vorfertigung besorgten im Frühjahr die Vereinsmitglieder in Zusammenarbeit mit Engelbert Nigg und Josef Berchtel, zwei pensionierten Schreiner-Routiniers.

Mit Gottes Segen

„Wir wollten die Tradition der Ersterrichtung beibehalten und in ehrlicher Art und Weise das Kreuz neu errichten“, sagt Vereinsmitglied Björn Berchtel. Ein Hubschraubereinsatz kam also nicht in Frage. Und so trug am 4. Juli eine Seilschaft mit den sechs Initiatoren und 20 freiwilligen Helfern die Einzelteile auf den Gipfel und errichtete das 3,75 Meter hohe neue Kreuz. Bereits zwei Wochen vorher war der Vorgänger zersägt und dem Feuer überlassen sowie das Fundament vorbereitet worden. Am 9. August erfolgte dann die feierliche Einweihung: Pater Peter Rinderer zelebrierte eine Gipfelmesse und die Gemeindemusik Schnifis spielte auf. Das ganze Projekt wurde durch Material- und Geldspenden sowie ehrenamtlichen Einsatz möglich. Die Raiffeisenbank im Walgau hat das Projekt finanziell unterstützt.

Die eigenen vier Wände

Fidelis Huber (27) lebt in Raggal. Und das gerne. Seine Partnerin, Florina Plazonik (25), konnte er auch für das Große Walsertal begeistern. So fällten beide den Entschluss, sich hier ihren persönlichen Wohntraum zu erfüllen.

Obwohl das junge Paar täglich pendeln muss – Fidelis arbeitet bei einem IT-Unternehmen in Götzis, Florina als Volksschullehrerin in Nenzing – hat es sich für die Gemeinde Raggal entschieden. Dafür gab es gute Gründe: Zwei Ferienwohnungen im oberen Stock des Elternhauses von Fidelis standen zum Umbau bereit. „Ohne die Kosten für die Anschaffung eines eigenen Grundstückes hatten wir mehr finanziellen Spielraum, um unsere Vorstellungen zu verwirklichen“, erklärt Fidelis. Und außerdem hatte der junge Mann schon Eigenkapital angespart. So fiel Anfang des letzten Jahres der Entschluss, sein Elternhaus umzubauen.

Große Wünsche, gute Partner

Das Paar hatte genaue Vorstellungen, was das neue Domizil bieten soll: etwa zwei Kinderzimmer und die Möglichkeit, Gäste zu empfangen, separates WC inbegriffen. All das musste auf den etwa 100 Quadratmetern Platz finden. Mit dem Büro Impuls3 fanden sich Planer, die dieses Kunststück zur vollsten Zufriedenheit von Fidelis und Florina lösten. Die Raiffeisenbank Walgau stand dem Paar zur Seite: „Nachdem die Kosten bei einer Sanierung schwerer abschätzbar sind, haben wir mit dem Baukonto eine flexible Lösung erhalten“, freut sich Fidelis. Dabei wird ein Finanzierungsrahmen zur Verfügung gestellt, bevor der eigentliche Kredit startet. Die langjährigen Beziehungen zur Hausbank waren ebenso hilfreich: „Von der Überschreibung bis zu den Förderansuchen haben wir Unterstützung bekommen.“

Unterstützung von allen Seiten

Im September 2019 startete der Umbau. Die ganze Fassade wurde neu isoliert und verputzt, das ganze Stockwerk entkernt und mit vier Stahlträgern verstärkt. Der Balkon auf der Nordseite wurde von der benachbarten Schlosserei erweitert und – wie alle Balkone – mit Max Platten neu beplankt. Auch das bestehende Holzdach wurde mit Trockeneis gestrahlt, um es aufzuhellen. Dummerweise zog sich Fidelis im Oktober einen Bänderriss zu und war nicht einsatzfähig: „Ich war in der Phase sehr dankbar, dass wir von unserem Umfeld tatkräftig unterstützt wurden“, freut er sich. Dreh- und Angelpunkt des Projekts war sein Vater Fidel, ein wahrer Alleskönner. Für die tiefen Fensterlaibungen etwa adaptierte er kurzerhand Teile des Holzparketts als Fensterbänke und half so, Kosten zu sparen.

Individuelle Lösungen

Die Wände im neuen Heim wurden weiß ausgemalt, Türen und die Böden sind aus Holz, Gäste-WC und Bad mit Fliesen ausgelegt. Die Architekten haben mit kleinen Details Lösungen entwickelt, die dem Paar sicher lange Freude bereiten werden: von der Zusatznische in der Speis bis zum in die Mauer eingelassenen Schrank im Bad. Als „Tekkie“ hat sich Fidelis auch ein Bussystem geleistet und kann das smarte Zuhause jetzt via Tablet oder Mobiltelefon steuern. Die künftigen Kinderzimmer werden derzeit als Büro bzw. Gästezimmer genutzt. Der Wohnbereich ist Florinas Lieblingsplatz. Zwischen ihm und der Küche dient ein Kachelofen mit Lehmputz als Wärmequelle und Raumteiler zugleich. „Wenn hier am Abend die Sonne durchs Fenster scheint, geht mir jedesmal das Herz auf“, freut sie sich.

Tierische Hilfe in der Propstei St. Gerold

St. Propstei

Die Beziehung eines Menschen zu einem Tier kann eine heilsame Wirkung haben. Genau das machen sich Klienten und Therapeuten in der Therapie mit Pferden zunutze. Seit über 20 Jahren bietet die Propstei St. Gerold diese Therapien an und hilft damit vor allem Kindern und Jugendlichen. Jetzt wird der Therapiestall umgebaut und erweitert. Dafür sucht die Propstei Unterstützung.

Seit 1997 ermöglicht die Propstei St. Gerold Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen in jährlich etwa 2.000 Therapieeinheiten die heilsame Begegnung mit Pferden. Die Klienten selbst kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen nach St. Gerold: Sie können Schwierigkeiten in der emotionalen Entwicklung haben, Kommunikations- und Beziehungsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, mangelhaftes Körperbewusstsein, minimale zerebrale Bewegungsstörungen, Probleme in der Sprachentwicklung oder sonst mit einer Beeinträchtigung zu kämpfen haben. Allen aber ist eines gleich: Die Therapie mit Pferden kann ihnen helfen, Stabilität in ihrem Leben zu gewinnen.

Einzigartiges Angebot

St. Gerold lebt bei der pferdegestützten Therapie eine große Achtsamkeit gegenüber Mensch und Tier. Dies mache das Angebot der Propstei einzigartig und unterscheide es auch von anderen Therapiestationen, wie die Klienten immer wieder betonen. Jede Therapiesitzung gestaltet sich unterschiedlich: Weil die Klienten und ihre persönliche Lebensgeschichte verschieden sind und auch weil die Pferde immer in einem unterschiedlichen Gemütszustand sind.

Den Therapeuten ist wichtig, darauf Bezug zu nehmen. Auch deshalb suchen sich die Pferde beispielsweise ihre Klienten oft selbst aus, was Mensch und Tier noch näher zueinander führt. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen erlernen in ihren Therapiesitzungen den Umgang mit einem Pferd. Sie reiten und putzen es und erfahren so, einem Gegenüber – egal ob Mensch oder Tier – Aufmerksamkeit und Ruhe zu schenken.

Sozialer Eifer

Die Therapie mit Pferden sowie die „Sozialferien Oase“ sind jene zwei Projekte, welche die Propstei St. Gerold im Rahmen ihrer Sozialwerke umsetzen.

Diese hat die Propstei ins Leben gerufen, um gesundheitlich eingeschränkten und finanziell benachteiligten Menschen zur Seite zu stehen. Dabei arbeitet man auch oft mit anderen Institutionen des Landes zusammen: So wird jedes Jahr ein eigenes Angebot für das Vorarlberger Kinderdorf, für die Caritas Vorarlberg, das ifs Vorarlberg oder Jupident aufgestellt. Erst kürzlich wurde außerdem eine Kooperation mit dem Schulheim Mäder gestartet. Finanziert werden die Sozialwerke zu 100 Prozent aus Spenden.

Notwendiger Umbau

Mittlerweile sind die Räumlichkeiten der pferdegestützten Therapie in die Jahre gekommen. 23 Jahre nach Errichtung startet daher im Herbst der Umbau von Pferdestall und Reithalle. Durch diesen können alle notwendigen Standards auch weiterhin eingehalten werden. Zusätzlich werden die Stallungen der Tiere vergrößert und eigene Begegnungswege für Gäste der Propstei geschaffen. Außerdem werden ein Seminarraum sowie ein Büro für Mitarbeitende ausgebaut. Ziel ist es, den Umbau im Frühjahr 2021 abzuschließen.

Das ruhige Strahlen von Cosma

CosmaCosma ist 14 Jahre alt und in Nenzing zu Hause. Schon im Kindesalter zeigte sich, wie schwer sie sich mit den vielen Erlebnissen im Kindergarten und später in der Schule tut. Um mit den zahlreichen Eindrücken, die auf sie einprasselten, zurechtzukommen, brauchte sie einen Ausgleich. Bereits seit 10 Jahren besucht Cosma daher das Therapieangebot der Propstei St. Gerold – früher in Einzeltherapie, mittlerweile in einer Kinder-Gruppentherapie.

 

Hans, Maxi und Tiger – sie sind Cosma am allerliebsten. Tiger ist selbst noch ein relativ junges Pferd; Cosma war die Erste, die auf ihm sitzen durfte. Auch dies schuf eine große Bindung zwischen den beiden. Für Cosma bedeuten die Therapieeinheiten vor allem eines: Balance finden. Sie kommt damit zur Ruhe, tankt Selbstvertrauen und stärkt ihr Urvertrauen. Die pferdegestützte Therapie hilft der jungen Cosma, ihre innere Mitte zu finden.

Sie können helfen

Die Mitarbeitenden der Propstei St. Gerold bauen bei den Umbauarbeiten auf die Unterstützung der Menschen: Die Kosten für das Projekt belaufen sich insgesamt auf rund EUR 1,55 Mio. Viele haben bereits gespendet. Auch die Raiff-eisenbank im Walgau unterstützt den Umbau in St. Gerold mit einer großzügigen Spende. Doch leider fehlen noch immer einige finanzielle Mittel. Mit Ihrer Spende können Sie helfen, damit dieses Projekt eine gute Zukunft bekommt.

Markus Amann komplettiert neuen Dreiervorstand

Mit Markus Amann setzt die Raiffeisenbank im Walgau auf Kontinuität und neue Impulse zugleich. Er wird ab 2021 Risikovorstand der Regionalbank. Gemeinsam mit Markus Prünster und Christian Fiel bildet er nach dem pensionsbedingten Ausscheiden von Klaus Kessler den neuen Dreiervorstand.

Du übernimmst nächstes Jahr den Vorstandssessel der Raiffeisenbank im Walgau – wie fühlt sich das an?

Vorstand der Raiffeisenbank im Walgau zu sein, ist zuerst einmal eine reizvolle Ehre. Es freut mich sehr, dieses Vertrauen zu bekommen und diese Verantwortung tragen zu dürfen. Selbstverständlich habe ich Respekt vor der Aufgabe, jedoch weiß ich, selbst sehr gut darauf vorbereitet zu sein und ein starkes Team hinter mir zu haben.

„Gut vorbereitet“ – was heißt das, welchen beruflichen Hintergrund bringst du mit?

Ich habe an der Hochschule Liechtenstein studiert und mich schon damals mit dem Bankwesen generell und den Genossenschaftsbanken im Speziellen beschäftigt. Doch meine ersten beruflichen Berührungspunkte mit Raiffeisen liegen noch wesentlich weiter zurück: 1990 startete ich mein Berufsleben bei der damaligen Raiffeisenbank Nenzing. Ich arbeitete einige Jahre im Private Banking der Raiffeisenbank Lech und übernahm später dort die Geschäftsleitung. Nach einer Station bei der Raiffeisen Privatbank Liechtenstein war ich zuletzt bei einem Mitbewerber als Regionalleiter der Alpenregion Bludenz tätig.

Das hört sich tatsächlich sehr gut vorbereitet an.

Meine beruflichen Stationen und meine Kompetenzen sind jedoch nur das eine. Meine Begeisterung für eine genossenschaftliche Regionalbank das andere. Ich bin überzeugter Regionalbanker, ich bin begeistert vom Modell einer Genossenschaftsbank und freue mich daher umso mehr, jetzt bei der Raiffeisenbank im Walgau angekommen zu sein.

Apropos „ankommen“. Woher kommst du?

Ich wohne gemeinsam mit meiner Frau seit vielen Jahren in Röns. Den regionalen Bezug habe ich also schon im Blut. Ich schätze das Leben in der kleinsten Gemeinde Vorarlbergs sehr. Meine drei Töchter – zwischen 8 und 23 – sehen das zwar manchmal anders, aber in Wahrheit sind auch sie begeisterte Rönser.

Dann sieht man dich öfters in den Bergen?

Ja, immer wenn es die Zeit zulässt, bin ich in den Bergen – im Sommer am Wandern, im Winter am Skifahren. Ich suche generell sehr gerne den Ausgleich in der Natur und genieße den Sport in unserer Region.

Du wirst Risikovorstand – sind es gute Zeiten, als solcher bei einer Regionalbank einzusteigen?

Die Risikosituation hierzulande ist aktuell eine sehr ruhige. Tatsächlich tauchen immer wieder einzelne Wolken auf, jedoch sind wir in Vorarlberg in einer ausgezeichneten Lage – sowohl im Privat- als auch im Unternehmensbereich. Es ist die Aufgabe einer Bank, Risiko einzugehen: Wir gleichen zwischen dem kurzfristigen Horizont eines Anlegers und dem Wunsch von Kunden nach langfristigen Investitions- und Wohnbaukrediten aus. Doch als Regionalbank haben wir einen Grundsatz: Jedes Risiko muss abschätzbar sein. Wir sind keine internationale Großbank, wir sind eine vernünftige Regionalbank, die nicht auf schnellen Gewinn aus ist, sondern nachhaltig wirtschaftet – daran werde auch ich als
Risikovorstand festhalten.

Junger Schwung für Raiffeisen in Frastanz

Team Frastanz

Die Raiffeisenbank im Walgau stellt sich personell in Frastanz neu auf: Prokurist Michael Gager, bisher Marktleiter im Team Frastanz, geht nach 30 Raiffeisenjahren beruflich neue Wege. Johannes Dobler, ein „Banker-Ausnahme-Talent“ aus den eigenen Reihen, übernahm Mitte Juli die Teilmarktleitung für die Frastanzer Kunden. Damit stellt die Regionalbank die Weichen für die Zukunft und gibt ein klares Bekenntnis für Frastanz ab.

„Die Stärke einer regional verwurzelten Beraterbank und die Vorteile eines modernen Bankdienstleisters – wir beweisen, dass dies zusammenpasst“, zeigt sich der neue Marktleiter Johannes Dobler motiviert. Bereits seit sieben Jahren ist er mit viel Überzeugung bei der Raiffeisenbank im Walgau. „Vor meiner neuen Aufgabe habe ich einerseits Respekt, andererseits empfinde ich pure Freude“, so Johannes Dobler. „Respekt, weil die professionelle, finanzielle Beratung der Menschen in Frastanz eine wichtige und verantwortungsvolle Angelegenheit ist. Freude, weil ich die Gemeinde und ihre Menschen einfach gerne habe. Es begeistert das gesamte Team und mich selbst, den Frastanzern zur Seite zu stehen.“

Topaufgestellt in die Zukunft

Die nächsten Monate wird Marktleiter Johannes Dobler von Prokurist Lorenz Türtscher unterstützt. Dieser ist ehemaliger Teilmarktleiter von Blumenegg, mit jahrzehntelanger Erfahrung um die Anliegen unserer Kunden optimal zu befriedigen. Prokurist Michael Gager kümmert sich bis zum Jahresende um die wertvolle Optimierung von Kunden- und Bankprozessen und übergibt ein topaufgestelltes Team in junge Hände. Danach möchte er sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen.

Die Raiffeisenbank im Walgau ist die einzige Regionalbank der Region, die ihren Sitz vor Ort hat. Durch ihr Angebot und den klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Kunden konnte sie ihre Position als Nummer 1 im Walgau in den vergangenen Jahren weiter stärken. Als Teil der größten Bankengruppe Österreichs gelang es, zahlreiche technische Innovationen umzusetzen und die digitalen Services auszubauen. Die Raiffeisenbank im Walgau bietet mittlerweile sämtliche Möglichkeiten einer digitalen Bank. Zugleich investierte das Finanzhaus in seine regionale Präsenz, hat unlängst die Zentrale in Nenzing neu eröffnet und auch in den weiteren Gemeinden umgebaut und erweitert. Mit 99 Mitarbeitern im Walgau und Großen Walsertal ist die Bank auch persönlich vor Ort.

Nachwuchs für das Lehrlingsteam

Lehrlinge

Diesen Herbst starteten Carina Lins aus Übersaxen und Laurena Martin aus Sonntag ihre Lehre als Bankkauffrauen bei der Raiffeisenbank im Walgau.

„Gut ausgebildete Fachkräfte sind für uns ein wichtiges Thema. Mit unseren Lehrlingen haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht“, sagt Anette Dalpez, Lehrlingsbeauftragte der Raiffeisenbank im Walgau. Sie konnte am 1. September zwei neue, angehende Bankkauffrauen im Team begrüßen: Laurena Martin und Carina Lins.

Laurena kommt aus Sonntag, hat die Polytechnische Schule in Thüringen absolviert und ist in ihrer Heimatgemeinde im Ski- und Trachtenverein aktiv. „Ich freue mich, mit Menschen unterschiedlicher Altersgruppen in Kontakt zu kommen“, sagt sie. Aus Übersaxen kommt Carina Lins. Sie war im Poly in Rankweil, spielt Querflöte und entspannt beim Skifahren und Wandern. Die beiden 15-Jährigen haben in den vergangenen Sommern auch reichlich Alperfahrung gesammelt. Gemeinsam mit Chiara Vonbrül und Ceyda Yildiz bilden die zwei nun das Lehrlingsteam der Raiffeisenbank im Walgau. Carina und Laurena werden das Geschäft von der Pike auf lernen und in den nächsten drei Jahren alle Abteilungen durchlaufen: vom Schalter über die Kreditabteilung und die Buchhaltung bis zur Marktfolge Passiv. Für die Jugendlichen stehen aber auch gemeinsame Weiterbildungen, Ausflüge und Projekte bei „Lehre im Walgau“ auf dem Programm.

Lehre erfolgreich abgeschlossen

Sara und ChantallSara Erhart und Chantall Boso haben Anfang Juli die Lehrabschlussprüfung abgelegt und damit die Ausbildung zur Bankkauffrau erfolgreich abgeschlossen. Wir freuen uns, dass sie ihren weiteren Berufsweg bei uns in der Raiffeisenbank einschlagen werden: Sara wird künftig an der Hauptkassa arbeiten, Chantall in der Kreditabteilung.

Wir gratulieren herzlich!

Der Aufsichtsrat der Raiffeisenbank im Walgau sucht „Nachwuchs“

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat ist das wichtigste Aufsichtsorgan der Raiffeisenbank im Walgau. Menschen aus der Region sind seine Mitglieder und treffen in diesem Gremium strategische Entscheidungen. Ihr ehrenamtlicher Einsatz stellt uns als Regionalbank auf stabile Beine.

Der Aufsichtsrat trägt eine hohe Verantwortung: Schließlich ist er es, der die bedeutendsten Entscheidungen unserer Bank diskutiert und beschließt. Dabei hat er viele Themen am Tisch: Neben aufsichtsrechtlichen Agenden bestimmen die Mitglieder des Aufsichtsrats vor allem auch die strategische Ausrichtung unserer Bank für die Zukunft wesentlich mit. Auch die Besetzung der Geschäftsleitung fällt in den Aufgabenbereich des Aufsichtsrats.

Der Aufsichtsrat ist Ehrenamt

Der Aufsichtsrat der Raiffeisenbank im Walgau zählt aktuell zehn Mitglieder, mit sehr unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen: leitende Angestellte, Gemeindebedienstete, Landwirt, Unternehmer usw. Wir suchen für die Zukunft engagierte, kompetente und unabhängige Personen aus dem Marktgebiet Walgau und Großen Walsertal, die bereit sind im Aufsichtsrat mitzuarbeiten. Um Aufsichtsrat sein zu können, braucht es vielfältige Kompetenzen, besonders ein Denken und Handeln für die Region und ihre Menschen. Ihre Entscheidungen treffen die Mitglieder mit viel Umsicht und Weitsicht. Sie nehmen auf Wirtschaftlichkeit genauso Rücksicht wie auf das Wohl der Region und der Mitglieder unserer Genossenschaft. Umso bemerkenswerter ist die Arbeit des Aufsichtsrats, weil sie auf Freiwilligkeit fußt: Alle Mitglieder gehen ihrer Aufgabe ehrenamtlich nach. Sie investieren Zeit und Engagement in die stabile Zukunft unserer Regionalbank.

Optimal aufgestellt

Der Aufsichtsrat teilt sich in mehrere Unterausschüsse auf: aktuell sind dies der Kreditausschuss, der Personalausschuss und der Bauausschuss. Diese kleineren Gremien garantieren schnelle und zeitnahe Entscheidungen. Gewählt werden die Mitglieder des Aufsichtsrats in der Generalversammlung durch die Mitglieder unserer Genossenschaftsbank. Ihre Amtsperiode dauert vier Jahre. Die gewählten Funktionäre bestimmen aus ihren Reihen selbst einen Vorsitzenden und zumindest einen Stellvertreter.

„Ich bin dann mal weg“ Klaus Kessler tritt seine Pension an

Klaus Kessler

Klaus Kessler verlässt die Raiffeisenbank im Walgau. Nach 42 Jahren bei Raiffeisen tritt der Vorstand der Regionalbank Ende des Jahres seinen Ruhestand an. Seine Agenden übernimmt Markus Amann – ein ebenso erfahrener wie kompetenter neuer Vorstand für die Bank der Region.

Der 3. Juni 1978 – über vier Jahrzehnte ist es her – war der erste Arbeitstag von Klaus Kessler bei Raiffeisen. Er startete damals in der Raiffeisenbank in Feldkirch und wechselte später zur Raiffeisenbank nach Bludenz. In der Buchhaltung, am Schalter, in der Kreditabteilung, in der Kundenbetreuung – Klaus Kessler sammelte Erfahrungen in zahlreichen Bereichen des Bankgeschäfts. Auch das war es, was ihn dafür prädestinierte, 1991 die Geschäftsleitung der Raiffeisenbank Ludesch zu übernehmen. 1996 wurde er zum Vertriebsleiter in der neuen Raiffeisenbank Walgau-Großwalsertal und hatte diese Position auch in der späteren Raiffeisenbank im Walgau inne. Zuletzt war Klaus Kessler Vorstand der Regionalbank.

In die Zukunft gebracht

Klaus Kessler hat die Entwicklung von Raiffeisen im Walgau begleitet und selbst geprägt. Umsichtig und vorausdenkend hat er wesentlich dazu beigetragen, dass die Raiffeisenbank im Walgau heute als starkes und zukunftsfittes Finanzhaus in der Region verankert ist.

Die Raiffeisenbank im Walgau, der Vorstand und alle Mitarbeiter bedanken sich bei Klaus Kessler für seine jahrelange kompetente Mitarbeit und kollegiale Art.

Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute – wir werden dich vermissen!